Was mir am Herzen liegt

An alle Zweifler unter Ihnen, die nur schwer an die positive Wirkung alternativer Heilmethoden glauben können oder wollen, richte ich die folgenden Worte.

Ich selbst hegte lange Zeit große Zweifel an der Wirksamkeit von Akupunkturnadeln, pflanzlichen Tropfen und kleinen, unscheinbaren weißen homöopathischen Kügelchen, deren Namen mir gelinde ausgedrückt, suspekt erschienen. Ich glaubte eben immer nur an das, was ich mit eigenen Augen sehen konnte, was meinem Verstand nach Sinn machte und was hohe Aussicht auf Erfolg versprach.

War mein Hund krank, führte der erste Weg zum Tierarzt. Eine Spritze oder ein Verband, manchmal noch ein Medikament für zu Hause und ein paar Tage später war "alles wieder gut". Genau so verhielt es sich mit meinem Pferd. Keinen Gedanken verschwendete ich daran, was genau im Körper von Huckleberry vor sich ging. Wichtig war nur, dass es ihm gut ging und er gesund war. Das Halbwissen aus dem Schulunterricht reichte ohnehin nicht aus, um auch nur ansatzweise nachzuvollziehen, was genau ein Antibiotikum bewirkt, warum Hunde kein Schweinefleisch fressen sollten oder warum Fohlen aus anatomischen Gründen nur bedingt in der Lage sind, rückwärts zu laufen.

Und so stellte ich mir lange Zeit gar nicht die Frage, ob manchmal nicht auch etwas weniger Chemie oder andere Methoden zum gleichen Ziel führen würden. Selbst bei kleinsten Blessuren des geliebten Vierbeiners war ich ratlos und hatte immer Angst, etwas falsch zu machen.
Als Hunde- und Pferdebesitzer tauchen irgendwann Fragen auf wie z.B.
       · Wann wird ein angeschwollenes Pferdebein gekühlt, und wann sollte man es warm halten?
       · Warum lässt sich mein Pferd auf der linken Hand nicht nach innen stellen, rechts geht es aber ohne Probleme?
       · Kommt die Lahmheit meines Hundes aus der Schulter, oder hat er sich gar eine Zehe gebrochen?
       · Soll ich meinen jungen Rüden kastrieren lassen oder nicht?

Dies waren nur einige von vielen Fragen, die ich mir stellte und die Antworten Anderer waren zum Teil so vielfältig, dass ich mir nicht mehr sicher war, was ich glauben sollte und was nicht.

So kam es, dass ich meiner inneren Stimme folgend eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker absolvierte. Und mit jeder neuen Erkenntnis auf dem Gebiet der Tiermedizin im Allgemeinen und den alternativen Heilmethoden im Besonderen wollte ich mehr wissen.
Nach einer zusätzlichen Akupunkturausbildung durfte ich sehr schnell selbst erfahren, wie wirkungsvoll Akupunkturnadeln auch Tieren helfen und konnte meine ersten Erfolge selbst nicht glauben. Von Skeptikern und Kritikern der alternativen Humanmedizin (egal ob Akupunktur, Homöopathie o.a.) wird sehr häufig der Begriff des Placebo-Effekts angeführt, um die Wirkungsweise am Menschen in Frage zu stellen. Wenn jedoch bei einem Tier durch die Behandlung mit Akupunkturnadeln, homöopathischen Globuli usw. der gewünschte Erfolg erzielt wird, kann dies mit Sicherheit nicht auf einem Placebo-Effekt beruhen. Ob Pferd oder Hund - beide bringen weder die Akupunkturnadeln noch die kleinen weißen Kügelchen mit einer heilenden Wirkung in Verbindung. Das ist für mich ein sehr passender und schöner Beweis für die Wirksamkeit dieser und vieler weiterer naturheilkundlicher Behandlungsmethoden. Eigene Erfahrungen untermauern dies um so mehr.

All das soll jedoch keinerlei Degradierung der westlichen Medizin darstellen. Noch weniger möchte ich hiermit die vielen ambitionierten Tierärzte angreifen, die mit Herzblut und exzellentem Fachwissen alles daran setzen, den Tieren zu helfen. Ich achte und schätze diese Kollegen sehr und versuche stets mit ihnen gemeinsam einen Weg zu finden, moderne westliche Behandlungstechniken mit alternativen naturheilkundlichen Ansätzen zum Wohle des Tieres zu kombinieren.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spass bei der Erkundung meiner Homepage und der naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten, die ich zur Therapie anwende.

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